Sicherheit und Protokolle
Technisch erklärt, was Ihren Datenverkehr und Ihre Kontodaten schützt — ohne Marketingfloskeln, mit einer ehrlichen Einschätzung der Grenzen dessen, was wir garantieren können.
Verbindungsprotokoll
HamikVPN läuft auf AmneziaWG — einem Fork von WireGuard mit Verschleierung auf Transportebene. Der kryptografische Kern bleibt unverändert: Schlüsselaustausch über die elliptische Kurve Curve25519, Datenverschlüsselung mit ChaCha20 in Kombination mit dem Authentifizierungscode Poly1305, Hashing mit BLAKE2s — derselbe Algorithmensatz wie im originalen WireGuard, der eine unabhängige kryptografische Prüfung durchlaufen hat. Die Verschleierung (zufällige Junk-Pakete und Header) verändert nur, wie der Datenverkehr von außen aussieht, nicht, wie er im Inneren geschützt ist.
Was wir nicht protokollieren
Wir führen kein Protokoll Ihrer Internetaktivität: Wir speichern weder den Verlauf besuchter Seiten noch DNS-Anfragen oder den Inhalt des Datenverkehrs, der durch den Tunnel läuft. Für den Betrieb des Dienstes wird ein minimaler Satz technischer Verbindungsmetadaten verarbeitet — eine detaillierte und genaue Liste finden Sie in der Datenschutzerklärung; das ist keine Marketingformulierung, sondern die Aufzählung dessen, was tatsächlich in der Datenbank gespeichert wird.
Speicherung des Kontopassworts
Das Passwort für Ihr Konto wird ausschließlich als kryptografischer Hash gespeichert — im Klartext sehen oder speichern wir es nicht, auch nicht vorübergehend. Bei der Anmeldung über Telegram wird gar kein Passwort verwendet.
Schutz von Website und Konto
Die Verbindung zur Website hamik.site und zum Konto erfolgt über HTTPS/TLS. Sitzungstoken werden lokal im Browser gespeichert (localStorage) und nicht an Dritte weitergegeben, außer an unseren eigenen API-Server.
Ehrlich über die Grenzen der Garantien
Kein Dienst kann absoluten Schutz garantieren. Wir haben bisher kein separates öffentliches Infrastruktur-Audit durch einen unabhängigen Dritten — wenn das für Ihren Anwendungsfall wichtig ist, berücksichtigen Sie das bei Ihrer Wahl. Was wir tun können: genau und ohne Übertreibung erklären, was technisch passiert, und es nicht als etwas bezeichnen, was es nicht ist. Mehr dazu, warum der Dienst self-hosted aufgebaut ist, finden Sie auf der Seite über uns.
Was Sie selbst tun sollten
Die Verschlüsselung des Kanals ist nur eine Schutzebene. Nützliche Gewohnheiten für den Rest: Zwei-Faktor-Authentifizierung für wichtige Konten, ein Passwort-Manager statt wiederverwendeter Passwörter, und eine grundlegende Geräteprüfung — die Checkliste dazu finden Sie im Artikel zur Android-Sicherheit.
